Funktionsprototyp SORT FLUID

Funktionsprototyp SORT FLUID

Neues Trennaggregat ermöglicht trockene Dichtesortierung heterogener Partikelgemische.

Wäre es nicht wunderbar, wenn man die Vorteile der klassischen Sink-Schwimm-Trennung mit jenen der trockenen Prozessführung vereinen könnte? Wir haben diese Frage einfach einmal weitergesponnen und daraus den Funktionsprototyp SORT FLUID entwickelt.

Funktionsprinzip

Seine Besonderheit ist das trockene Fluidbett aus sehr feinen Partikeln, auf dem Schwermetalle (Kupfer, Messing, Edelstahl, etc.) absinken und Leichtmetalle (v.a. Aluminium) sowie andere Leichtstoffe (Kunststoffe, Mineralik, etc.) aufschwimmen. Der Prozess ist kontinuierlich, das Bettmaterial (Schwerstoff) wird im Kreislauf geführt und die Produkte über Austragsrampen ausgetragen.

Da direkt im Anschluss an die Sortierung eine Siebung durchgeführt wird, können Verunreinigungen durch das Bettmaterial weitestgehend vermieden werden.

Einsatzbereiche

Zum Einsatz kommt das neue Sortieraggregat bei Partikelgemischen im Bereich 4 – 70 mm. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Bettmaterialen soll zukünftig auch die Trennung von Metall-Kunststoffgemischen möglich sein.

Die Anwendungsmöglichkeiten dieses Trennaggregates sind vielfältig und reichen von Rückständen aus thermischen Prozessen (Schlacken) bis hin zu gemischten (Bunt-)Metall- oder ZORBA-Fraktionen. Nachfolgendes Video zeigt ein Anwendungsbeispiel einer Schwer/-Leichtmetalltrennung von einer MV-Schlacke nach der Wirbelstromsortierung.


„Bei der Dichtesortierung handelt es sich um die Trennung von heterogenen Partikelgemischen nach deren Dichte. Das eigentliche Trennmerkmal stellt jedoch die Endfallgeschwindigkeit dar, welche neben der Partikeldichte vor allem durch die Partikelgröße und -form beeinflusst wird. So erreichen kleine Partikel mit hoher Dichte gleiche Endfallgeschwindigkeiten wie große Partikel mit niedriger Dichte – sie werden als gleichfällig bezeichnet. Im Gegensatz zu etablierten trockenen Dichtesortierprozessen erweist es sich als vorteilhaft, dass bei dieser neuen Technologie ein breiteres Partikelgrößenband aufgegeben werden kann und es zu keiner Anreicherung einer Mittelfraktion kommt, welche die Trennschärfe negativ beeinflusst. Da es sich um einen trockenen Sortierprozess handelt, stellt die Aufbereitung des Schwerstoffs bzw. des Fluids im Vergleich zu Nassprozessen sowohl technisch als auch kostenbezogen einen deutlich geringeren Aufwand dar.“

Dipl.-Ing. Dr.mont. Georg Doninger – Leitung Forschung und Entwicklung

Sie haben Interesse an unserer SORT FLUID Technologie und möchten gerne testen, ob sie auch für Ihr Aufgabematerial geeignet ist? Dann kontaktieren Sie uns für einen Materialversuch!

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